Eine internationale Studie belegt: Privatisierungen gehen auf Kosten des Personals und der PatientInnen.

Die Studie «Changes in hospital efficiency after privatization» (Veränderungen der Spitaleffizienz nach Privatisierungen) kommt zu einem klaren Schluss: Ja, Privatisierungen führen oft zu einer höheren Effizienz – aber dies geschieht auf Kosten des Personals und damit letztlich auf Kosten der PatientInnen.

Hier ein übersetzter Ausschnitt aus den Schlussfolgerungen der Studie:

«Die Resultate zeigen, dass Spitäler nach ihrer Umwandlung in einen privaten, profitorientierten Status ihren substanziellen Effizienzzuwachs realisierten, indem sie Lohnaufwand (mit Ausnahme von Ärzten und Administration) und die Ausgaben für Verbrauchsmaterialien deutlich reduzierten. Die Resultate unserer Studie (…) wecken Bedenken, dass die Effizienzgewinne nach der Umwandlung in einen privaten, profitorientierten Status auf Kosten der Pflegequalität realisiert werden.»

Um das zu verhindern, braucht es am 21. Mai ein doppeltes NEIN zur Spitalprivatisierung!

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